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AKTUELLE RENNBERICHTE


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2. Lauf Porsche Carrera Cup EuroSpeedway Lausitz
Sebastian Asch fährt mit einer soliden Leistung auf Platz sieben
Hannes Plesse
Beim zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem EuroSpeedway
Lausitz wußte vor allem Sebastian Asch mit einer guten Leistung
zu überzeugen. Nach Platz zehn im Zeittraining fuhr der Ammerbucher
mit seinem Schnabl-Engineering-Porsche am Sonntag vor 75.000
Zuschauern als Siebter durchs Ziel. Hannes Plesse beendete das
Rennen trotz eines unverschuldeten Unfalls in der Anfangsphase
auf dem elften Platz.
Bei schwierigen Bedingungen auf regennasser Strecke qualifizierte
sich Sebastian Asch für den 10. Startplatz. Ich hatte
zunächst
Probleme, die gebrauchten Reifen auf Temperatur zu bekommen
und bin dann früh in die Box gekommen, um einen neuen Satz
aufziehen
zu lassen, so der 22-Jährige. Damit habe ich dann
den Sprung in
Teil zwei des Zeittrainings geschafft. Mehr war leider nicht drin,
da wir - wie einige andere Teams auch - mit einem Trocken-Setup
unterwegs waren.
Einen Tag später im Rennen konnte sich der Neuzugang von Schnabl
Engineering dann erneut steigern. Mein Start war viel besser
als
noch zuletzt in Hockenheim. In der Anfangsphase des Rennens hing
ich dann hinter Valdeno Brito fest. Ich war zwar schneller als der
Brasilianer, habe aber keinen Weg vorbei gefunden, schildert
Sebastian
Asch die ersten Runden des Rennens. Als sich später das
Feld ein wenig auseinander gezogen hatte, bin ich kurz an ihm vorbei
gekommen,
hab den Platz dann aber wieder verloren. Ich wollte heute unbedingt
ins Ziel kommen und das habe ich erreicht. Ich bin zufrieden mit
dem
Rennen auf dem EuroSpeedway.
Für Hannes Plesse entschied sich das Wochenende auf dem
EuroSpeedway schon im Zeittraining. Ich bin zunächst
mit gebrauchten
Reifen raus gefahren und habe dann meine Boxentafel übersehen
und
damit zu spät auf die neuen Gummis gewechselt. So blieb mir
nur
noch eine Runde, in der ich die Reifen aber nicht mehr auf Temperatur
brachte, kommentiert der Schnabl-Engineering-Pilot seinen
18.
Startplatz. Vom Ende des Feldes gestartet, hatte Hannes Plesse im
Rennen eine schwierige Aufgabe zu bewältigen und so blieb der
Rennsonntag nicht ohne Problem für ihn. Überholen
ist auf dem
EuroSpeedway fast unmöglich und dennoch konnte ich an Florian
Stoll vorbeigehen. Der hat dann später seinen Bremspunkt verpaßt
und mich auf meinen Vordermann geschoben, kommentiert der
25-Jährige die ersten, hektischen Runden. Mein Auto war
danach
total verbogen, die Heckschürze hing runter und begann zu schmoren.
Ich habe dann angehalten, sie weggerissen und bin schließlich
mit einer
Runde Rückstand noch Elfter geworden. Ich denke, das war eine
vernünftige Schadensbegrenzung hier in der Lausitz.
Im freien Training waren wir nicht schlecht, allerdings hatten
wir im
Zeittraining dann ein wenig verwachst, zieht Teamchef Sven
Schnabl
seine Bilanz. Es war wichtig, dass Sebastian Asch sein Rennen
zu Ende
fahren konnte. So konnte er lernen, wie sich das Auto im Verlauf
der
Renndistanz verändert.. Hannes Plesse hat im Rennen
das beste aus
seiner Situation herausgeholt. Sein Auto war nach der Aktion von
Florian
Stoll krumm und schief. Obwohl wir uns mehr vom Wochenende erhofft
hatten, konnten wir am Rennsonntag Schadensbegrenzung betreiben
und
freuen uns nun auf den Norisring.
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